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 Woog, Rüdiger: Der Einschläfer

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BeitragThema: Woog, Rüdiger: Der Einschläfer   Sa Feb 26, 2011 11:57 am

Klappentext:

Zitat :
Unter ihm lag die schwarze Donau, um die herum die Lichter von Kelheim funkelten. Ganz im Osten leuchtete der Hafen und gab, jetzt in der Dunkelheit, der Stadt den Anschein, als läge sie irgendwo am Meer.
Dietz stellte seinen Kragen hoch und lehnte müde die Schultern gegen die gemauerte Einfassung der rießigen Treppe.
Irgendwo da unten sitzt vielleicht dieses Schwein, dachte er, schaut sich "Wetten, dass?" im Fernsehen an und trinkt gemütlich sein Bier. Irgendwo da unten, irgendwo....

Die Leiche ist wie zur Schau gestellt, der Tatort bewusst gewählt. Eifersucht, ein Ritualmord, das Werk eines Wahnsinnigen oder eine persönliche Herausforderung? Hauptkommisar Leo Dietz versteht weder die Regeln dieses perfiden Verwirrspiels, noch durchschaut er die traurig schöne Anna. Trotzdem lässt er sich auf die Jagd ein: Die Partie ist eröffnet

Der Autor:

Zitat :
Rüdiger Woog wurde 1971 in Eckernförde geboren. Er wuchs in einem kleinen Dorf am südlichen Rand des Altmühltals auf, studierte Germanistik und Romanistik und lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Ingolstadt, wo er als Schriftsteller, Lehrmittelautor, Sprachlehrer und Werbetexter arbeitet.
Nach seinem Erfolgsroman "Die verwandelte Zeit" legt Woog nun mit "Der Einschläfer" einen fulminanten, spannungsgeladenen Kriminalroman nach.

Quelle: Klappentext

Das Buch ist im Spielberg Verlag (Regensburg) erschienen. Ich hatte diese Erste Auflage von 2008 aus der Bücherei geliehen.

Erst war ich etwas skeptisch, als ich den Klappentext las. Doch weil ich in der Stadt Kelheim, um die herum der ganze Krimi spielt lebe, bin ich neugierig geworden. Auch die ersten Sätze des Klappentextes ließen mich schmunzeln, da ich die Beschreibung des Bildes ja nur allzugut selbst kenne und noch nie in solch poetischer Weise betrachtet hatte.
Das Buch habe ich in 2 Tagen gelesen, weil ich so gespannt war, wie es weitergeht, wie es ausgeht, wie der Fall verläuft. Der Autor bannt den Leser u.a. mit vielen Emotionen, beschreibt die Gefühle der von ihm frei erfundenen Personen sehr nachvollziehbar und einfühlsam.
Die Namen der Personen SIND zwar frei erfunden, aber nach Bewohnern benannt, die es wirklich gibt/gab. Für mich als Ortskundige schon ein wenig seltsam, da ich beim Lesen doch an genau diese denken mußte Cool
Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, von Orten in einem Krimi zu lesen, die ich selbst nur zu genau kenne. Selbst das Krankenhaus, in dem die Toten der Pathologie zugeführt werden kenne ich nur zu gut, ich habe dort selbst entbunden Laughing
Ebens sind mir sämtliche Naturschauplätze vor meinem geistigen Auge, da ich an allens bereits schon selbst einmal gewesen bin.
Dennoch war ich mehr als nur positiv überrascht von der Geschichte, dem Schreibstil und dem nicht vorhersehbaren, überraschenden Ende. Alles klar

Zwei Kritikpunkte habe ich dennoch:

Der Schreibstil ist gut, aber der Autor hat eine Schwäche, die mir auch schon selbst oft gesagt wurde, dass ich sie auch habe: Oft zu lange, unübersichtliche Sätze.
Das Cover ist sehr düster, ich erkenne kaum eine Verbindung zum Krimi. Meiner Meinung nach unpassend, verleitet einen nicht dazu, das Buch in die Hände zu nehmen.

4 Sterne
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Woog, Rüdiger: Der Einschläfer
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