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 Kastner, Jörg: Engelsfürst

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Ramones
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BeitragThema: Kastner, Jörg: Engelsfürst   Fr Aug 03, 2012 1:26 am

Taschenbuch: 453 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. März 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426632527
ISBN-13: 978-3426632529

Klappentext
Zitat :
Ein hoher Kleriker kommt einem ungeheuerlichen Skandal auf die Spur: Im Vatikan werden Gelder im große Stil veruntreut. Er vertraut sich der Journalistin Elena Vida an - und wird kurz darauf ermordet. Dann sterben weitere hohe Geistliche auf unheimliche Weise: Sie verbrennen von innen heraus.
Alexander Rosin, der ehemalige Schweizergardist, nimmt sich des Falles an und findet heraus, dass es um viel mehr geht als Geld. Es scheint, dass der uralte Kampf zwischen Gut und Bösen in eine neue Phase getreten ist...
Quelle: Buchrücken

Es scheint, als ob die Welt der katholischen Kirche wieder im Lot sei. Das Amt des Papstes teilen sich Custos und Lucius IV. erfolgreich und der Orden Totus Tuus wurde ausgelöscht. Enrico hat sich in ein Kloster zurückgezogen um über seine Zukunft nachzudenken, doch noch immer wird er von merkwürdigen Träumen verfolgt. Durch Hypnose will ihm der Vorsteher des Klosters helfen, der Wahrheit und seiner Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig wird Elena Vida in einen Mord verwickelt und gilt als Hauptverdächtige. Bei dem Opfer handelt es sich um einen hohen Geistlichen und Mitarbeiter der Vatikanbank, der brisante Informationen an die Journalistin weitergeben wollte. Commissario Donati glaubt jedoch nicht an Elenas Schuld und bittet Alexander Rosin bei der Aufklärung des Falles um seine Hilfe. Beide kommen nicht nur einem Skandal auf die Spur bei dem es um viel Geld geht, sondern etwas viel Schlimmeren. Eine Macht soll entfesselt werden, die das Ende der Welt bedeuten könnte so wie wir sie kennen und Enrico und Papst Lucius gehören zu den Werkzeugen, die das Böse für seine Zwecke benötigt...

Die Ereignisse in "Engelsfürst" sind zwei Jahre nach "Engelsfluch" angesiedelt. Allzu viel gibt es über den letzten Teil der Engels-Trilogie nicht zu sagen, denn er unterscheidet sich kaum von den Vorgängerbänden. Wieder einmal kommen Geistliche des Vatikans ums Leben. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Nachfolger der Engelswesen und die Söhne Satans. Wieder einmal soll eine gefährliche Macht entfesselt werden und man ahnt bereits wer die Drahtzieher sind:
Spoiler:
 
Auch wird der Leser wieder in die Vergangenheit entführt, diesmal 2000 Jahre zurück, welche man durch die Visionen und Träume Enricos berichtet bekommt.

Szenenwechsel sorgen zwar für Abwechslung, allerdings konnte mich "Engelsfürst" nicht mitreißen, da die Geschehen vorhersehbar sind und nur sehr wenig Spannung aufkommt. Auch die mystischen Elemente konnten mich nicht fesseln, da alles im Grund schon aus den ersten beiden Büchern bekannt ist.

Hervorzuheben ist aber, dass ich dieses Mal eine viel bessere Verbindung zu Elena und Alexander aufbauen konnte und mir die sogar noch sympathisch wurden. Letztendlich war es die Beziehung zwischen den beiden, die mich zum Weiterlesen anregte und wie sich Enricos Schicksal wohl erfüllen möge, wobei dies kurz vor der Auflösung absehbar ist.

Leider hat der dritte Band von Jörg Kastners Engels-Trilogie meine Hoffnungen nicht erfüllt. Grob gesagt sind die Handlungen aller Bücher gleich, was letztendlich keine Überraschungen mehr bot und mir persönlich langsam überdrüssig wurde.

2,5 Sterne



Ein Raum ohne Bücher, ist ein Körper ohne Seele.
(Cicero)
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Kastner, Jörg: Engelsfürst
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