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 Fitzek, Sebastian: Das Kind

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Ramones
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BeitragThema: Fitzek, Sebastian: Das Kind   Mi Jun 16, 2010 5:53 pm

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Knaur (10. März 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426637936
ISBN-13: 978-3426637937

Klappentext
Zitat :
"Als Strafverteidiger Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde." Simon, von nun an Sterns ständiger Begleiter, ist ein zehnjähriger Junge - und fest davon überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein...
Quelle: Buchrücken



Ein Raum ohne Bücher, ist ein Körper ohne Seele.
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Zuletzt von Ramones am So März 25, 2012 2:12 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fitzek, Sebastian: Das Kind   Mi Jun 16, 2010 11:33 pm

Ein sehr gutes Buch, flüssig zu lesen, mit viel Spannung!
Ein Fitzek genau nach meinem Geschmack!!!
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Ramones
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BeitragThema: Re: Fitzek, Sebastian: Das Kind   Mi Jun 16, 2010 11:41 pm

Das hört sich voll gruselig an^^ Muss ich jetzt dann auch bald mal lesen, das Buch liegt ja schon ewig bei mir rum...



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Kerst2607
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BeitragThema: Re: Fitzek, Sebastian: Das Kind   Mi Jun 16, 2010 11:43 pm

Ja bei mir liegt hier auch so einiges rum, aber ich hätt schon wieder Lust zum Büchershoppen Embarassed
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BeitragThema: Re: Fitzek, Sebastian: Das Kind   Mi Jun 16, 2010 11:49 pm

Oh Gott, erinner mich nicht daran Laughing Ich weiß schon gar nicht mehr wo ich anfangen soll... Zum nächsten Büchershoppen warten wir vielleicht bis zum Herbst Wink Außerdem müssma vorher ja noch den Flohmarkt unsicher machen Wink



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Kerst2607
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BeitragThema: Re: Fitzek, Sebastian: Das Kind   Do Jun 17, 2010 12:02 am

achja stimmt, aber da werd ich nicht so fündig werden
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Ramones
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BeitragThema: Re: Fitzek, Sebastian: Das Kind   Do Jun 17, 2010 12:05 am

Sag das nicht!!! Oftmals findet man da tolle Sachen Wink



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BeitragThema: Re: Fitzek, Sebastian: Das Kind   So März 25, 2012 2:39 am

Ramones schrieb:
das Buch liegt ja schon ewig bei mir rum...

Und fast zwei Jahre später hab ichs dann auch endlich mal gelesen, hier meine Meinung:

Niemals hätte Robert Stern gedacht dass ein zehnjähriger Junge sein Leben so aus den Fugen geraten lässt. Seit einer Rückführung ist der krebskranke Simon felsenfest davon überzeugt in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Die erste Begegnung zwischen dem Anwalt und Simon, welche seine Krankenschwester Carina organisiert hat, findet auf einem verlassenen Industriegelände statt. Hier soll der Junge seinen ersten Mord gegangen haben. In einem der Gebäude stößt Robert tatsächlich auf einen skelettierten Leichnam mit gespaltenem Schädel, genau wie Simon es beschrieben hat. Auch über die weiteren Opfer weiß er bestens Bescheid und er will noch einen weiteren Mord begehen. Kein Wunder, dass sie ins Visier der Polizei geraten und Robert hätte sich auch schon längst gestellt, würde nicht plötzlich sein eigener Sohn Felix, der vor zehn Jahren kurz nach der Geburt starb, eine Rolle spielen. Der Anwalt erhielt nämlich eine DVD auf der die "Stimme" behauptet, sein Sohn lebe noch, doch mehr Details erfahre er nur, wenn Robert herausfindet, wer der "Rächer" und sein nächstes Opfer sind und der Anwalt gerät in eine Welt von der er nie dachte, dass sie so existiert...

Fitzeks Romane zeichnen sich vor allem dadurch aus, beim Leser Verwirrung zu stiften, so auch "Das Kind". Bis man erfährt, dass Simon einen weiteren Mord begehen will, steht vor allem das Thema Wiedergeburt und Reinkarnation im Mittelpunkt. Sehr schön fand ich die Zitate, teils von bekannten Persönlichkeiten, am Anfang eines jeden neuen Buchabschnittes. Doch spätestens nach Simons Aussage ist dem Leser klar, dass der echte Mörder noch leben muss und nicht in dem Jungen wiedergeboren wurde. Es bleiben also die Fragen, woher Simon nur das Wissen über all die Opfer hat, wer wirklich hinter dem Mörder steckt und was sein Motiv ist. Die Antworten erhält man ganz am Ende und die Liste der Verdächtigen ist bis dahin lang.

Robert leidet heute noch, zehn Jahre später am Tod seines Sohnes. Umso spannender die Theorie, dass er noch leben könnte bzw. wiedergeboren wurde. Nicht im Ansatz konnte ich mir vorstellen wer hinter der "Stimme" und dem "Rächer" stecken könnte und auch die Thematik fand ich sehr spannend, doch nach ca. der erstenHälfte des Buches wird dies durch andere Schwerpunkte überlagert und langsam aber sicher verlor ich den Spaß am Lesen.

Robert bringt Simon in große Gefahr nur um nach zehn Jahren zu erfahren, ob Felix nun wirklich gestorben ist oder noch lebt. Auf der einen Seite kann ich es nachvollziehen, andererseits geht es mir nicht in den Kopf ein anderes Kind als Mittel zum Zweck zu nutzen. Und auch die weiteren Beschreibungen und Hintergrundinformationen zu bestimmten Gruppen von Menschen fand ich schlimm. Ironischerweise sah ich am selben Tag, nachdem ich die Stelle gelesen habe, einen Bericht im Fernsehen, in dem Fitzeks Behauptungen über Babyklappen bestätigt wurden. Die Vorstellung von so etwas war für mich nicht mehr unterhaltsam sondern quälend...

Abschließend noch kurz zu den Charakteren und dem Schluss: Trotz seiner schweren Krankheit lässt sich Simon nicht unterkriegen, sodass ich ihn und seine lebensfrohe Art ins Herz geschlossen habe. Alle anderen Charaktere fand ich schwach ausgearbeitet und Roberts und Carinas Handlungen und Reaktionen konnte ich oft nicht nachvollziehen. Der Showdown ist ziemlich actionreich, wodurch er unglaubwürdig wirkt, aber alle Fragen werden beantwortet und die Erklärungen sind plausibel.

Obwohl der Roman aufgrund der vielen Themenbereiche etwas überladen ist und der rote Faden fehlt, ist "Das Kind" im Großen und Ganzen ein ganz solider Thriller, der mich - zumindest die erste Hälfte lang - gut unterhalten hat, alles andere ist Geschmackssache und darüber lässt sich bekanntlich ja streiten.

3 Sterne



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Fitzek, Sebastian: Das Kind
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